Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: EDV-Dompteur/Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 21. September 2017, 21:20

HP Pavilon g7

Hallo!

Habe folgendes Problem:

Der Hp Laptop lässt sich nach dem Abschalten nicht mehr einschalten, wenn der Akku entfernt wurde und das Netzteil abgesteckt wurde kann man den Laptop nach einer Stunde wieder Starten. Er arbeitet ganz normal!
Auch wenn der Laptop nur eine Minute gelaufen ist!
Ich habe schon ein anderes Netzteil versucht-keine Änderung!
Speicher Getestet, W-Lan Modul ausgebaut -keine Änderung !

Hoffe ihr habt eine Idee
Danke im Voraus!

EDV-Dompteur

Administrator

Beiträge: 613

Wohnort: Hamburg

Beruf: Techniker

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 21. September 2017, 21:37

Mal versuchsweise die CMOS-Batterie austauschen.
Wenn das nicht hilft, dann das BIOS neu flashen.

Wenn auch das nicht hilft, dann wird es haariger ...
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

- Technische Fragen zu Eigenreparaturen bitte nur öffentlich im Forum stellen! -
- Bitte nicht per E-Mail, oder Telefon nach Reparaturtipps fragen! -

3

Sonntag, 24. September 2017, 19:53

Bios Batterie Bios

Die Bios Batterie ist in Ordnung! Update des Bios ist erfolgt.
Nach dem Starten sind die Spannungen 5V und 3.3V vorhanden
Bei der Kontrolle mit dem Oszilloskop hab ich gesehen das nach dem Startvorgang die Spannung bei den Elkos im Bereich des Prozessors nicht "Sauber sind"
Nach dem Entlöten der Kondensatoren musste ich sehen das Diese in Ordnung sind.
Ich bleibe weiter dran!

EDV-Dompteur

Administrator

Beiträge: 613

Wohnort: Hamburg

Beruf: Techniker

  • Nachricht senden

4

Montag, 25. September 2017, 18:05

Sind da tatsächlich klassiche (Becher-) Elkos bestückt?

Und wie hast Du die überprüft, nach dem auslöten? Hast Du auch ihren Serienwiderstand testen können?
Miese Elkos haben mitunter zwar noch die erwartete Kapazität, aber ihr Serienwiderstand kann erhöht sein, dann sinkt die Filterwirkung.

Aber überprüfe doch mal, ob nach dem Einschalten wirklich alle Sperrwandler werkeln.
Dazu kannst Du einfach an den quadratischen Induktivitäten messen.
An jenem Anschluss, der mit den zugehörigen beiden MOSFETs verbunden ist, herrscht natürlich das pure Chaos, aber am jeweils anderen Anschluss, der mit dem Pufferkondensator verbunden ist, soll eine nahezu glatte Gleichspannung zu messen sein.

Die Fehlerbeschreibung in Deinem Startposting klingt danach, dass einer der Schaltwandler gar nicht kommt.
Das KANN vom BIOS verursacht werden (das hast Du ja per Neuflash bereits praktisch ausgeschlossen), oder es kann diverse elektronische Gründe haben.

Hast Du diesen Thread schon gelesen?
Schnellkurs Notebook-Reparatur - Stromversorgungsprobleme

- Darin werden auch die Schaltwandler behandelt.
Ich müsste endlich mal die Fortsetzung schreiben, aber die liebe Zeit ...
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

- Technische Fragen zu Eigenreparaturen bitte nur öffentlich im Forum stellen! -
- Bitte nicht per E-Mail, oder Telefon nach Reparaturtipps fragen! -

5

Montag, 25. September 2017, 21:18

Kondensatoren Überprüft!

Ich habe 2 Kondensatoren (390 mF) ausgelötet und Extern mit einem Bauteiltester geprüft.
Die Werte für Kapazität und Esr waren in Ordnung.
Bis auf den Sperrwandler der den Akku lädt Schwingen alle.
Ich werde demnächst den "Akku Sperrwandler" mit einem 4k7 Widerstand Testen.

Deine Vermutung könnte Stimmen da zuletzt der Akku nicht mehr geladen wurde.
Die Homepage ist wirklich Informativ
Danke für deine Bemühungen und schnelle Antwort! :-)

Lg. Walter

EDV-Dompteur

Administrator

Beiträge: 613

Wohnort: Hamburg

Beruf: Techniker

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 26. September 2017, 02:37

Dass der Wandler für die Akkuladung nicht arbeitet ist normal und wird mit Deinem Einschaltproblem nichts zu tun haben.
Der Wandler kommt nur dann in Fahrt, wenn der Akku angestöpselt ist geladen werden muss.
Für den Mainboardtest ist das nicht von Bedeutung.

Wenn ein Akku nicht mehr geladen wird, dann liegt das meistens am Akku himself und nur in selteneren Fällen an der Ladeelektronik auf dem Mainboard.
Manche Akkus sind so krass konstruiert, dass sie sich vollkommen tot stellen, wenn sie entweder eine faule Zelle detektieren (das wäre noch legitim), oder wenn die integrierte Kontrollschaltung der Meinung ist, dass der Akku jetzt alt genug ist um den Sarg von innen zu betrachten.

Ja, in manchen Notebook-Akkus steckt tatsächlich ein Betriebsstundenzähler, der irgendwann (ohne konkretem, sonstigen Grund) den Suizid einleitet.

Aber vergiss den Akku im Moment, Du hast gerade ein viel ernsteres Problem!
Also wenn alle übrigen Schaltwandler schwingen UND das BIOS neu geflasht wurde, dann muss das Gerät eigentlich laufen.
Was genau macht das Gerät denn (nicht)?

Kann es sein, dass das Gerät nach dem einschalten alle Lebenszeichen gibt, nur kein Bild kommt?
  1. Also leuchten LEDs?
  2. Springt nach hinreichender Wartezeit der Lüfter an? (Eventuell mit dem Föhn nachhelfen)
  3. Öffnet sich die CD-Lade, wenn das Knöpschle gedrückt wird? Rattert gar eine eingelegte CD los?
  4. Macht eine angeschlossene Festplatte plausible Laufgeräusche?
Wenn viermal "Ja", dann lebt das MB!

Hier noch ein absolut aussagekräftiger Test, für den das MB so richtig doll leben muss:
Stecke mal ein Netzwerkkabel ein und das andere Ende in den Router.
Dann logge Dich mit einem anderen Rechner in den Router ein und schau, ob sich das "defekte" Mainboard vom Router eine IP geholt hat.
Also wenn das klappt, dann lebt das Mainboard "aber sowas von"!

Dann kontrolliere mal, ob nur die Hintergrundbeleuchtung des Displays fehlt. Man erkennt in solchen Fällen gaaanz schwach das anzuzeigende Bild, es fehlt halt nur das Licht.

Wenn absolut kein Bild auf dem Display kommt, dann ziehe mal das Displaykabel vom MB ab. Das bewirkt eine automatische Umschaltung auf den externen Monitor.
Erhältst Du dann auf einem externen Monitor ein Bild?
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

- Technische Fragen zu Eigenreparaturen bitte nur öffentlich im Forum stellen! -
- Bitte nicht per E-Mail, oder Telefon nach Reparaturtipps fragen! -

7

Mittwoch, 27. September 2017, 20:44

Fehler beim zweiten Einschalten

Wenn ich den Laptop beim ersten mal Einschalte läuft er ganz Normal (Lüfter da, Bild da, CD da, Wlan funktioniert)
Das heißt er läuft einige Stunden mit normaler Funktion.
Das Problem beginnt wenn der Laptop abgeschaltet wird! (egal nach einer Minute oder 3 Stunden) Kein Lüfter- keine Led -kein Bild

Ich habe mit dem Oszi die Spule gemessen, es liegt 3Volt DC an.
Sobald ich einen Pin des Akkusteckers mit dem 4k7 Widerstand gegen Masse lege kann ich an beiden Seiten der Spule
ca. 100mV Hf messen.


Ich habe mir einen Datenblatt der Mosfets besorgt und Suche weiter.
Lg. Walter

8

Sonntag, 1. Oktober 2017, 20:01

Problem Gelöst!

Eine Lötstelle bei der Spule die für die Akkuladung zuständig ist war Mangelhaft, ich habe diese Nachgelötet.
Darauf Funktionierte der Laptop wieder.
Der Laptop startete Langsam worauf ich das Bios wieder auf die Erste Version gebracht habe.

Das Problem scheint gelöst zu sein! :-)

EDV-Dompteur

Administrator

Beiträge: 613

Wohnort: Hamburg

Beruf: Techniker

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 17:42

Un-glaub-lich!
Natürlich beglückwünsche ich Dich zu Deinem Erfolg, aber ich kann nicht nachvollziehen, wieso diese Spule die Macht haben soll, das Einschalten des Rechners zu verhindern, wenn das MB per Netzteil statt per Akku versorgt wird!?!?

Aber vielleicht habe ich Deine Texte auch nur irgendwie missverstaden, weil ich still von meiner eigenen Vorgehensweise ausgegangen bin.
Ich teste Mainboards zunächst immer ohne Akku, rein am Netzteil. Erst wenn in dieser Konfiguration alles ordnungsgemäß funktioniert, kümmere ich mich um den Akkubetrieb und anschließend noch um das Laden des Akkus.
Ich teste also zunächst in absoluter Minimalkonfiguration und stecke dann nach und nach die anderen Komponenten hinzu.
Wenn man anders vorgeht, dann wird es schwieriger, Fehler korrekt zuzuordnen.
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

- Technische Fragen zu Eigenreparaturen bitte nur öffentlich im Forum stellen! -
- Bitte nicht per E-Mail, oder Telefon nach Reparaturtipps fragen! -

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher