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Freitag, 4. August 2017, 07:29

Labornetzteil Tips Regelbar bis 24V und bis 10A bauen oder kaufen

Das einzige was mir fehlt ist noch ein guter Professioneller geregelter Labornetzteil.
Meine vorstellung war bis 24 Volt und bis 10A stark.
Da sind aber schon die Preise ,für mich jedenfalls noch zu teuer.
Demnächst werde ich mal einen zusammenbauen.
Meine Vorstellung Trafo 24V Ausgang und einenm 10 A starke sind auch nicht mal billig.
Alternative Vorstellung von mir,ich besorg mir Schaltnetzteil und da sind die Preise noch günstig.
Dann entweder die Elektronik selber löten nach schaltplänen ,gibts ja genug im netz,oder als fertigbausatz kaufen,China lässt grüßen.
Die bis 10A sind mir schon wichtig.
Was haltet ihr davon.

EDV-Dompteur

Administrator

Beiträge: 611

Wohnort: Hamburg

Beruf: Techniker

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Freitag, 4. August 2017, 14:54

Die 10A wirst du nur sehr sehr selten benötigen. Und wenn dann zumeist nicht unabdingbar regelbar.

Billiger kommst Du daher davon, wenn Du Dir ein vernünftiges 5A Gerät holst, und in den seltenen Fällen, wo Du mehr Strom brauchst, einfach eine Festspannungsquelle nimmst. Z. B. einen Halogentrafo, oder einen KFZ-Akku.

Gebe mal bei eBay den folgenden Suchbegriff ein:
Step-down 10A

Da kommen allerlei Geräte zu rund 10,- EUR zum Vorschein, mit unterschiedlichen Vorzügen und Nachteilen.
Meistens kann man die Spannung einstellen, bei manchen auch den Strom. In jedem Fall sollte man die Einstelltrimmer durch anständige Potis ersetzen.
Voltmeter/Amperemeter-Module kriegt man einzeln für etwa fünf EUR.

In manchen Fällen kann man sich aber auch schon mit Akkus behelfen. Die können REICHLICH Strom liefern und haben natürlich keinerlei Rest-Ripple auf der Ausgangsspannung.
Meistens braucht man hohen Strom eh nur in Verbindung mit niedriger Spannung. Und dann auch nur eher kurzzeitig.
Aber man sollte eine (möglichst einstellbare) Strombegrenzerschaltung dahinter schalten, denn im Kurzschlussfall glühen Akkus einem ruckzuck 'ne Leitung durch.


Ein kräftiges Labornetzteil mit flinker Regelung, gut bedienbaren Qualitätspotis und geringem Ripple ist natürlich eine feine Sache, aber es kostet einige Kohle.
Mit 5A kommt man locker aus (mein eigenes liefert nur 3A). Leistungsstärkere Geräte kosten deutlich mehr (jedenfalls vernünftige Geräte).
In den seltenen Ausnahmefällen behilft man sich halt irgendwie, wenn man nur ein schwächeres Gerät hat.

Falls Du mal eine Schaltung mit dualer Spannungsversorgung baust wirst Du sowieso schon wieder neuen Bedarf haben. Teure Labornetzgeräte haben teilweise einen Dualausgang, der wahlweise einzeln, oder zusammen in der Spannungshöhe verändert werden kann. So ein Feature kostet aber ...

Es ist daher gar nicht ungewöhnlich, dass ein Elektroniker mehrere verschiedene Netzgeräte herumstehen hat. Man muss also nicht unbedingt viel Geld ausgeben, um ein einziges, absolutes Universalgerät zu erwerben, das quasi jeden denkbaren Sonderfall gleich mit abdeckt.

Pareto-Prinzip und so ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Pareto-Prinzip

Manchmal braucht man auch einfach nur eine super stabile Festspannung. Z. B. eine 10,000V Referenz.
Die Anforderung "besser als 1 Millivolt" erfüllt aber kein bezahlbares Labornetzgerät. Als Spezialmodul ist so etwas jedoch billig zu haben.

Ich überlege bei allen Anschaffungen auch stets, ob ich das jeweilige Gerät wirklich ausschließlich nur stationär verwende, oder ob ich es hin und wieder auch mal transportieren muss.
Ein für den Dauerbetrieb taugliches 10A Netzteil ist schon ein ziemlicher Klotz.
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

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