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EDV-Dompteur

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26

Samstag, 13. Mai 2017, 13:18

Es wäre schön gewesen, wenn Du beigeschrieben hättst, ob Du im eingelöteten Zustand gemessen hast, oder im ausgelöteten.

Falls dort im eingelöteten Zustand kein Kurzschluss vorliegt, wundert mich das, angesichts der Null Volt an Pin 13.
Mache doch mal im spannungsfreien Zustand eine Widerstandsmessung von Pin 13 zu Masse.
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27

Samstag, 13. Mai 2017, 15:10

PC150 hat kein Durchgang zu Masse im eingebauten Zustand.Widerstandsmessung von Pin 13 zu Masse 0,70Ohm.

Pin13 zu Masse nochmals gemessen 0,09V.

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28

Samstag, 13. Mai 2017, 16:31

??? Null Komma Sieben Ohm ... und das erkennt Dein Durchgangsprüfer nicht als Durchgang?
Meiner piept bei Widerständen bis hinauf zu 33 Ohm! Erst bei 39 Ohm steigt er aus.

0,7 Ohm können ja schon allein die Messleitungen erreichen. Da stimmt doch was nicht!
Oder meintest Du 0,7 Kiloohm? Also 700 Ohm?
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29

Samstag, 13. Mai 2017, 16:39

mein Fehler 0,7 Kiloohm :-)

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30

Samstag, 13. Mai 2017, 17:35

Deine 700 Ohm sind sonderbar, wenn man sich den Schaltplan des Mainboards anschaut.
Wohingegen dieser Wert plausibel wäre, wenn man sich das Datenblatt des TPS51125 vorknöpft.
Vielleicht ist der Hersteller beim Bestücken vom Schaltplan abgewichen? Aber dann dürfte das Gerät ja eigentlich nie funktioniert haben ...

Nimm doch mal 'nen Widerstand von ca. 150 bis 220 Ohm und schließe das eine Ende an 3,3V oder 5V.
Das andere Ende halte an Pin 13 (bzw. eines der dort angeschlossenen Bauteile).
Dann schaue, ob der Wandler startet.
Damit "zwingst" du den Enable auf High-Potenzial.

Inklusive unwahrscheinlicher Fehler gibt es eigentlich nur genau fünf Möglichkeiten:
  1. Der Widerstand PR86 ist hochohmig geworden und lässt nichts durch.
  2. Der Widerstand PR87 ist niederohmig geworden und hat jetzt ca. 700 Ohm, oder etwas mehr.
  3. Der Kondensator PC150 ist "sonderbar" niederohmig geworden (unwahrscheinlich, angesichts von 700 Ohm).
  4. PU6 ist defekt und hat eine Macke an Pin 13.
  5. Im Bereich von Pin 13 (und allem, was daran angeschlossen ist) gibt es leitfähige Verschmutzungen/Flussmittelreste/Dendriten

Besonders plausibel zu Deinem Fehler würde Punkt 1 passen, obwohl ausfallende Widerstände sehr sehr selten sind. Aber ein hochohmig gewordener PR86 würde Deinen Fall bestens erklären.

Dass Widerstände niederohmig werden (Punkt 2), ist damit verglichen sogar noch wesentlich unwahrscheinlicher.

Auch Punkt 3 ist unwahrscheinlich. Keramische Kondensatoren werden typischerweise richtig niederohmig, wenn sie einen internen Kurzschluss bekommen. 700 Ohm sind zu viel, als dass ich das für plausibel halten könnte.

Punkt 4 kannst du testen, wie weiter oben beschrieben. Wenn sich der IC durch den angelegten Widerstand starten lässt, dann funktioniert sein Pin 13. Teste das bitte.

Im Falle von Punkt 5 würde schon eine ausgiebige Reinigung und eventuell ein Nachlöten von PU6 Abhilfe schaffen.
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31

Samstag, 13. Mai 2017, 19:46

Habe einen Widerstand von 220 Ohm genommen das eine Ende an 5V und das andere Ende an Pin 13.Nun sollte der Wandler starten und auch das Mainboard?

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32

Samstag, 13. Mai 2017, 21:16

Och Christiaaaan!
Muss man denn wirklich jede Selbstverständlichkeit erklären?

Zunächst einmal sollte der Wandler starten, ja. (Aaaber ... siehe weiter unten!).
Wie üblich, wäre mein Indikator das Mittel der Wahl, um das auch zu bemerken.
Wenn der Wandler nicht arbeitet, dann gleichzeitig messen, ob an Pin 13 nun auch wirklich eine brauchbare Spannung ankommt.

Wenn die Spannung an Pin 13 trotz des 220 Ohm Widerstandes noch immer nahe Null ist, dann wird sie eindeutig irgendwie kurzgeschlossen. Und dann wird der Wandler natürlich nicht arbeiten können.
Wobei die Ursache dann noch immer unklar ist.

Aber WENN der Wandler arbeitet, dann wissen wir, dass er intakt ist und dass auch sein Pin 13 in Ordnung ist.
Dann wäre die Ursache für die fast Null Volt, die Du derzeit an Pin 13 hast, woanders zu suchen, als in PU6.


Genau genommen ist es noch etwas komplizierter, aber ich will ja nicht verwirren ...
Damit der Wandler WIRKLICH voll loslegt, muss nicht nur Pin 13 "high" sein, sondern auch die Eingänge ENTRIP1 (Pin 1) und ENTRIP2 (Pin 6) müssen passend bedient werden ...
- Schau doch mal ins Datenblatt des TPS52215, im Bereich "Pin Functions"! Dort ist doch alles exakt aufgeschlüsselt.

Bei meinem Tipp, mal einen Widerstand an Pin 13 zu halten hegte ich die stille Hoffnung, dass es momentan nur am Low-Potenzial an diesem Pin hapert, der Rest aber OK ist.
Ob das wirklich so ist, kann ich nicht wissen, dem musst Du selbst auf den Grund gehen, falls er nicht startet. Aber vielleicht tut er es ja ...

Und wenn der Wandler arbeitet, dann HOFFEN wir natürlich, dass auch das ganze Mainboard arbeitet. - Wieder in der stillen Hoffnung, dass da nicht noch mehr im Argen liegt.

Ich kann dir Deine Doppelfrage also nicht beantworten. Du musst selbst schauen, ob er dann startet. Wenn nicht, wäre zu prüfen, woran das liegt.
Wenn er aber werkelt, dann müssen wir weiter suchen, warum derzeit, ohne dem Widerstand, Null Volt an Pin 13 anliegen. Aber dann wissen wir zumindest, dass es nicht am IC liegt.


Zudem:
Im letzten Posting hatte ich fünf mögliche Fehlerursachen aufgelistet. Nur eine davon betrifft den IC.
Die anderen Ursachen kannst Du selbst ganz leicht verifizieren, indem Du die betreffenden Bauteile mal auslötest und durch misst.
Auch die Reinigung (mit Isopropanol etc.) der betreffenden Stelle kannst Du ganz leicht selbst durchführen.
An die kritische Löterei des Chips sollte man nur dann heran gehen, wenn man zuvor alle anderen Ursachen ausgeschlossen hat.


Versuche mal bei allem, was ich schreibe, den Sinn nachzuvollziehen!
Schnappe Dir den Schaltplan, schnappe Dir das Datanblatt des TPS51125 und versuche zu verstehen, was der IC braucht, um arbeiten zu können!
Gegenwärtig KANN er nicht arbeiten, denn da liegen nahazu Null Volt an Pin 13.
Dass muss (zunächst wenigstens testweise) geändert werden. Dann sehen wir weiter.
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33

Samstag, 13. Mai 2017, 22:37

Warum auch immer liegen nun am Pin 13 3v Spannung an.Hab die Stelle mal gereinigt aber immernoch der gleiche Fehler.

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34

Sonntag, 14. Mai 2017, 00:13

Sind die 3V nach Deiner Reinigung plötzlich erschienen (das wäre ja genau deren Sinn gewesen), oder schon vorher?

Und kannst Du eigentlich Englisch (ich frage nur, meine es nicht böse)?
Hier der Link zum Datenblatt:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tps51125.pdf

Darin steht doch genau, unter welchen Umständen der Baustein was machen soll.
Das kannst Du doch alles überprüfen, oder wirst Du aus dem Datenblatt igendwie nicht schlau?
Wenn man so eine Dokumentation zum ersten Mal vor der Nase hat, ist es verständlich, dass die Informationsmenge einen förmlich erdrückt, aber da musst Du echt durch!

Jetzt, wo die 3V an Pin 13 plötzlich da sind, kannst du doch mal die Spannungen an den LDOs kontrollieren, so als erste Tat.
Also 3,3V an Pin 8, sowie 5V an Pin 17.
Weiterhin mussen an Pin 3 (VREF) 2V messbar sein.

Wenn diese drei Spannungen nicht da sind, trotz Freischaltung von Pin 13 per 3V, dann ist der Baustein offenbar "putt".
Oder irgend etwas, was an den drei erwähnten Pins angeschlossen ist, produziert einen Kurzschluss.


Verfügst Du über ein Oszi?
Wenn ja, dann auch mal überprüfen, ob an Pin 18 (VCLK) das 270-kHz-Signal messbar ist, das dort sein sollte.
Geht auch ohne Oszi, mit 'nem hinreichend flotten Gleichrichter, plus Widerstand und Kondensator, am Multimeter ...


Aber weißt Du, was mich langsam stört?
- Meine Postings sind sehr viel länger, als Deine!
Eigentlich sollte es umgekehrt sein.
Eigentlich solltest Du so ausführlich und präzise wie nur irgend möglich darlegen, was Du schon alles kontrolliert hast. Und das sollte wirklich alles sein, worauf ein technisch halbwegs verständiger Mensch von selbst kommen kann. Dann macht es absolut Sinn, wenn ich, als der vermutlich Erfahrenere, noch mal drüber schaue und Dir gezielt auf die Sprünge helfe. Das tue ich dann auch durchaus gerne.
Aber ich habe schon länger dass Gefühl, dass ich Dir jeden Handgriff vorkauen muss und Du es Dir ziemlich bequem machst.

Wenn Dich so eine Reparatur hoffnungslos überfordert, dann solltest Du da vielleicht lieber jemanden ran lassen, den es nicht überfordert (muss ja nicht bei mir sein, wenngleich es sich natürlich anbietet ...). Schon bis jetzt habe ich mit dem Schreiben von Postings in Deinem Fall mehr Zeit aufgewendet, als hätte ich den Rechner einfach selbst repariert. Und ich glaube, das wird noch deutlich weiter ausufern, wenn ich nicht langsam mal 'nen Riegel vorschiebe.

Ich bin ja durchaus bereit, Dir weiterhin zu helfen, aber mir fehlt bislang das Gefühl, dass meine Tipps auf hinreichend fruchtbaren Boden fallen ...

Ich will nicht erbost klingen (auch wenn es vielleicht so wirkt), aber ich muss das halt mal aussprechen, in der Hoffnung, dass sich dadurch vielleicht etwas verbessert.
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35

Sonntag, 14. Mai 2017, 13:07

Das Mainboard leuft!An Pu6 sind alle 3 Spannungen messbar.Bin dann weiter zu Pu7 und habe an Pin1 0v.Habe einen Widerstand von 220 Ohm genommen das eine Ende an 5V und das andere Ende an Pin 1.Der Wandler startet und das Gerät bleibt an.Auch Cpu etc werden warm.Ich werde mir mal den PR93 genauer anschauen.Evt ist dort der Fehler zu finden das der Wandler nicht arbeitet.

Pu7 Messung
- Pin14=4,5V
- Pin10=5V
- Pin 4 =5V

Pin1 im Betrieb 3V messbar.

PR93 auch 3v gegenüber Masse anliegend.Also lässt der Widerstand Spannung durch.




Es tut mir leid das wegen dem Schreiben der Postings in meinen Fall mehr Zeit gekostet hat.Aber ich denke ich lerne langsam dazu. :-)

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36

Sonntag, 14. Mai 2017, 15:55

Das ist schön, Glückwunsch!

Habe einen Widerstand von 220 Ohm genommen das eine Ende an 5V und das andere Ende an Pin 1.
Das war bei PU6 mein Vorschlag und das passt hier auch bei P7 und P8, gut. Aber Dir ist hoffentlich bewusst, dass man vor dem Einsatz solcher Brachialmethoden immer schauen muss, was man da tut und ob man womöglich Schäden anrichten kann, oder?
- Nicht dass das in dieser Form jetzt als das große Universalmittel in Deinen Hirnwindungen hängen bleibt ...

220 Ohm sind für einen Hilfswiderstand sehr wenig. Mit 10k kann man praktisch immer gefahrlos an irgendwelche Pins heran, aber bei 220 Ohm muss man schauen, was man tut, sonst könnte man einen IC-Pin zerschießen.

Bei PU6 wärst Du mit 10k aber nichts geworden. Da habe ich mir etwas dabei gedacht, als ich Dir einen vergleichsweise niederohmigen Widerstand empfahl. Und diese Empfehlung war eigentlich explizit nur auf PU6 bezogen, unter Berücksichtigung der Beschaltung an Pin 13.


Ich werde mir mal den PR93 genauer anschauen.Evt ist dort der Fehler zu finden das der Wandler nicht arbeitet.
Glaube ich nicht, angesichts des folgenden Zitates:

PR93 auch 3v gegenüber Masse anliegend.Also lässt der Widerstand Spannung durch.
Du hast also, wenn der Wandler denn erst einmal läuft, 3V sowohl an Pin 1 von PU7, als auch am Anschluss 1 von PR93?
- Dann sind der Widerstand, sowie der Kondensdator PC61, also auch PU7, in Ordnung. Dann wird die Ursache ganz woanders zu suchen sein.

Kann es sein, dass Du ohne Deinem 220 Ohm Widerstand, also wenn das Mainboard zickt, an Anschluss 1 des PR93 keine Spannung misst?
Dass also das Signal SUSP# low ist?
- Das fände ich "gruselig", denn dann wird die Ursachenforschung richtig schwierig!


Natürlich könntest du jetzt auch ganz pragmatisch bei der Lösung mit dem Hilfswiderstand bleiben, aber es mag sein, dass diese "Lösung" gewisse Nebenwirkungen hat, die nicht sofort bemerkt werden.
Z. B. wäre es denkbar, dass sich das Gerät dann nicht mehr in den Ruhezustand versetzen lässt. Oder dass im Ruhezustand, oder im heruntergefahrenen Zustand, PU7 und womöglich noch andere Wandler weiterhin laufen und somit der Akku unnötig schnell leer genuckelt wird.
Es wäre also schön, wenn Du die echte Ursache finden und beseitigen würdest, statt bloß das schmerzende Symptom per Hilfswiderstand zu vertreiben.
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37

Sonntag, 14. Mai 2017, 17:15

Ich denke evt noch ans Bios was einen weg haben könnte. Die Wandler und die ganzen Spulen arbeiten ja alle.Trotzdem danke für deine gute Hilfe.

Du hast also, wenn der Wandler denn erst einmal läuft, 3V sowohl an Pin 1 von PU7, als auch am Anschluss 1 von PR93?
- Dann sind der Widerstand, sowie der Kondensdator PC61, also auch PU7, in Ordnung. Dann wird die Ursache ganz woanders zu suchen sein.
Ja so ist es.


Kann es sein, dass Du ohne Deinem 220 Ohm Widerstand, also wenn das Mainboard zickt, an Anschluss 1 des PR93 keine Spannung misst?
Dass also das Signal SUSP# low ist?
- Das fände ich "gruselig", denn dann wird die Ursachenforschung richtig schwierig!
Leider ja!


Edit vom Moderator: Beitragsformatierung repariert.

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38

Dienstag, 16. Mai 2017, 14:41

Ich denke evt noch ans Bios was einen weg haben könnte. Die Wandler und die ganzen Spulen arbeiten ja alle.
Genau das denke ich auch.
Da das MB mit dem Hilfswiderstand nun läuft, bist Du ja jetzt in der Lage, auf herkömmlichem Wege das BIOS zu flashen.

Anschließend solltest Du den Hilfswiderstand aber möglichst entfernen, sofern das MB dann auch ohne dem läuft. Einfach um schwer überblickbare Nebenwirkungen auszuschließen.


Anscheinend bewirkt bei Deinem MB irgend etwas, dass das Signal SUSP# low wird, was den Rechner ausschaltet.
Durch die Zwangsmaßnahme mit dem Hilfswiderstand wurde dieser Abschaltmechanismus außer Kraft gesetzt, ohne die wahre Ursache zu beseitigen (oder sie auch nur zu kennen).
Falls ein korruptes BIOS die Ursache für ein fälschlich low gesetztes SUSP# sein sollte, wäre demnach mit dem Neu-Flashen die "Reparatur" abgeschlossen und der Hilfswiderstand sollte dann entfernt werden.

Falls die Ursache jedoch nicht im BIOS liegen sollte, wäre die Suche nach dem wahren Auslöser wohl derart schwer, dass es eher ganz pragmatisch beim dauerhaften Einbau des Hilfswiderstandes bleiben dürfte. Dann solltest Du aber mehrere Tage lang genau bobachten, ob eventuelle Nebenwirkungen auftreten, insbesondere in Bezug auf beschleunigtes Entladen des Akkus, wenn der Rechner nicht läuft (Standby / Ruhezustand / heruntergefahrener Zustand).


Und wegen der ruinierten Textformatierung in Deinem letzten Posting (die ich mal repariert habe), siehe bitte hier:
Tipps zum Beitragseditor
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